Desinfektionsmittel

Zum jetzigen Zeitpunkt sieht man es überall und in allen Variationen - Desinfektionsmittel. Doch was ist zu beachten und welche Wirkstoffe sind ausschlaggebend für die Bekämpfung gefährlicher Viren und Bakterien? Zunächst muss man erst einmal wissen, dass die Desinfektion Wellenartig voranschreitet. Das heißt, dass während des Desinfizierens die Mikroorganismen stark reduziert werden, sodass Sie keine Infektion verursachen können. Jedoch wächst der verbliebene Restbestand nach der Einwirkzeit wieder, sodass der Effekt nicht konstant verbleibt. Man sollte sich also regelmäßig die Hände desinfizieren. Da ein natürlicher Restbestand von Mikroorganismen auf unserer Haut zurückbleibt, kann man nicht von "100%", sondern meist wie auf Verpackungen angegeben von "99,8%" der Vernichtung von Organismen auf der Handoberfläche sprechen.

Zu beachten ist ebenfalls, dass ein Mittel für die Haut geeignet ist und diese nicht aggressiv angreift. Außerdem wirkt ein Desinfektionsmittel nur dann zuverlässig gegen Krankheitserreger wie Viren (z.B. COVID 19), wenn es darauf erfolgreich getestet wurde und als "viruzid" deklariert ist. Die meisten Händedesinfektionsmittel bestehen aus Propanol oder Ethanol (Alkohol)-Basis. Der Alkoholgehalt muss bei mindestens 70% liegen, um eine zumindest begrenzt viruzide Wirkung zu erzielen. Lösungen, die auf Chlor oder Peroxyessigsäure basieren, sind in der Regel ätzend und werden selten als HDM eingesetzt. Die Desinfektionsmittel-Kommission des Verbundes für Angewandte Hygiene (VAH) rät davon ab, aufgrund der Instabilität und möglicher Hautirritation chlorhaltige Produkte mit Natriumhypochlorit zu verwenden.

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Autor: Nusha Chenari.

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